Berichte

 

Rheinische Landjugend auf der IGW- Fahrt 2017

Von Freitag, den 20.01.2017 bis Dienstag, den 24.01.2017

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Vom Freitag, den 20.1.17, bis Dienstag, den 24.01.17, ging es für etwa 60 Landjugendliche der Rheinischen Landjugend nach Berlin zum Besuch der „Internationalen Grünen Woche“ (IGW).
Wie jedes Jahr reisten die meisten Personen mit dem Bus an. Die Busfahrt ging gegen Mitternacht los, sodass wir morgens pünktlich zum Frühstück in unserem Hostel in Berlin ankamen. Nachdem wir uns gestärkt und kurz ausgeruht hatten, ging es zum Messegelände Berlin. Ein Jeder freute sich auf die informativen Gespräche mit den Standbetreibern, die Entdeckung von neuen Produkten, die Verkostungen von (un-)bekannten Essens- und Trinkprodukten und die Unterhaltung durch verschiedene Shows, sowie Vorträgen. Oft traf man auch bekannte Gesichter, wie beispielsweise die rheinische Kartoffelkönigin Lisa Blomenkamp, oder unterhielt sich mit anderen Landjugendlichen am Stand des Bundes deutscher Landjugenden (BDL). Trotz aller Entdeckungslust wurden die Beine nach stundenlangem Rundgang auf dem großen Messegelände müde und die meisten ruhten sich kurz im Hostel aus, bevor es zu den jeweiligen Abendveranstaltungen ging. Manche gingen zur „Baywa“-Party auf das Messegelände und wer keine Karte hatte, machte sich einen schönen Abend in den Diskotheken Berlins oder im Hostel.
Nach einer kurzen Nacht traf man sich am Samstagmittag im „BDL-Jugendforum“ auf dem Messegelände in Berlin, um dort beim Gespräch mit Daniela Schadt, Journalistin und Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, dabei zu sein. Obwohl die Referentin viele Geschichten aus ihrem eigenen Leben erzählte und manche Landjugendlichen die Initiative ergriffen Fragen zu stellen, wurden diese oft nicht genau beantwortet. Da viele Mitglieder der Rheinischen Landjugend an dieser Veranstaltung teilnahmen, ging man anschließend gemeinsam Mittagessen. Abends besuchten wir die Landjugendfete, die dieses Jahr an einem neuen Standort stattfand und mit der Band „Right Now“ eine tolle Party wurde. Anschließend ging es für einige noch weiter in eine Diskothek in Berlin, wo bis in den frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert wurde.
Obwohl die Müdigkeit schon langsam auf vielen Gesichtern sichtbar wurde, verpasste fast keiner das Theaterstück „De Bello Bavario“ der bayrischen Jungbauernschaft am nächsten Morgen. Bevor aber das Theaterstück begann, wurden die Ehrengäste von dem Vorstand des BDL's begrüßt und eine kleine Diskussionsrunde veranstaltet, die jeden zum Nachdenken über den Beruf der Landwirtschaft und der aktuellen Situation anregen sollte. Des Weiteren wurden Preise für selbstgedrehte Videos, zu neu ins Leben gerufenen Projekten, z.B. zum Thema Integration, verliehen. Nachdem Theaterstück teilte sich die Gruppe auf. Ein paar besuchten „ Sister Act- Das Musical“, andere besichtigten Berlin und wiederum andere nutzten die Zeit für eine kleine „Augenpflege“ oder Vorbereitungen für die nächste Abendveranstaltung im Hostel. Abends auf der „Niedersachsenfete“ wurden neue Kontakte zu anderen Landjugendlichen aus ganz Deutschland geknüpft und gemeinsam gefeiert.


Am Montagmorgen ging es für ca. 20 Mitglieder zu Besuch in den Bundestag. Bei einer unterhaltsamen Führung wurden die Räumlichkeiten des Staatsorgans gezeigt und die Glaskuppel besucht, von wo man einen guten Ausblick auf Berlin hat. Aufgrund der hohen Sicherheitskontrollen wurden selbst die kleinsten, unbeabsichtigt mitgenommen Flüssigkeitsfläschchen entdeckt. Aber keine Sorge, die gab es beim Hinausgehen zurück. Als nächste Kulturveranstaltung konnte man sich auf dem Junglandwirtekongress des BDL's zum Thema „Agrarwende im Wandel“ informieren und mitdiskutieren. In den Abendstunden fand dann der festliche Ball des BDL's statt, den der Vorsitz der jeweiligen Landesverbände und der Vorstand des BDL's mit einem Walzer eröffneten. Zu der Musik der Band „Me & the Beauties“ wurde getanzt und ein schöner Abend verbracht.
Am nächsten Morgen hieß es dann Zimmer aufräumen und Koffer packen. Da die Rheinische Landjugend dieses Jahr die Erntekrone gestellt hatte, lag es auch an uns diese wieder mitzunehmen. Trotz aller Bemühungen reichte der Platz im Bus nicht für alle Koffer und die Krone aus. Aus diesem Grund nahm eine Gruppe aus Heinsberg, die mit dem Auto nach Berlin angereist war, die Krone mit und der Rest konnte ohne Platzmangel die unterhaltsame Heimfahrt antreten. Obwohl bei vielen die Müdigkeit durchkam, war an Schlaf nicht zu denken. „Feuchtfröhlich“ und mit vie Unterhaltung, Spiel und Spaß endete die Reise.
Die Berlinfahrt war wieder mal eine gelungene Fahrt und ich denke, die Meisten, die dieses Jahr dabei waren, werden auch im nächsten Jahr wieder mitfahren.

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Lena Zimmermann - Ortgruppe Ratingen